BAUKUNST

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der lebendbauer  konstantin kirsch

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KUNST

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traumhafte feenwelt im thüringer wald

Texts

Namita Dharia, Mumbay 2008

Marcel Kalberer’s experimental Botanical Architecture implores us to question theecological footprint of our architecture.

 

Experimental architecture, by its nomenclature, indicates a marginalized architecture that positions itself on a boundary of the profession, often overlapping with several disciplines. Marcel Kalberer and his Sanfte Strukturen Atelier, interpellate themselves as experimental architects, producing experimental architecture –titled “Botanical Architecture”. Their distinctive choice of method and material, forms architecture that sites itself at the boundaries of architecture, art, and landscape, and by this very peripherality acquires a means to critique these disciplines.

Kalberer’s work bears strong influences of the distinctive Land Art movement. Born in the 1960’s, this line of thought was a crucial moment in the history of both art and architecture where art bridged the barriers between architecture and landscape, and embraced political critique, including that of the practice of art and architecture.

Kalberer’s latest project - the Arena Salix (a pavilion built within the grounds of a hotel in Germany) too opens up a line of questioning that addresses issues of design evolution, sustainability, responsive architecture, and community-based architecture, to name a few.  The project forms an example of a unique model of building that exemplifies Kalberer’s work, an ambiguous architecture – part landscape, part sculptural, part architecture, part skeletal framework. Celebrating the structural systems of the industrial age, the form of the pavilion evokes the Gothic cathedral and the grid–shell structures of Frei Otto, stripped bare to the fluid lines of their supporting rib structures. Through this, the project pays homage to the ability of structural systems to produce a figural and volumetric masterpiece. 

In the Arena Salix, the natural replaces the manmade – supple young willow branches supplant concrete and steel, marking a clear balance between natural and artificial architecture. In many ways, the work is a critique of architecture’s ecological and sustainable footprint. The projects demonstrate the simplicity with which architecture can be ecological and thus, become spokespersons of sustainability. Ecological relationships are addressed not only through materiality, but also at several crucial scales. Through the choice of material – willow branches, the architecture becomes landscape itself, and waste materials both during and after construction are eliminated. The projects are community based - usually built by locals - volunteers, school children, helping build local landmarks, nourish community identity, and raise a respect for the environment. The success of these aims are seen in the popularity and fame of the projects, within the community, post construction.

As the diagrams of Arena Salix projected evolution depict, the projects are living projects. The Arena Salix is thus a responsive architecture, changing with natural climatic cycles, turning from green and lush to bare and minimal, architecture based on emergent systems minus the software and advanced scripting languages. As the branches of the pavilion take root and grow, they mutate the structure and transform the architecture. Parametric design and self-regulating systems, thus achieved with a simplistic gesture.

Beyond the structural techniques and critical aspects of the structure, lie the human responses to the project. The Arena Salix is beautiful, a pleasure to the eyes and the heart. An experience of the medieval romantic translated into the ephemeral and ecological. Through these simple design gestures, Kalberer has designed a responsive and evolutionary pavilion that is beloved to all those who walk under its boughs.

Micky Remann, Auerstedt 2003
Der Auerworldpalast - Bauen mit Weidenruten

1806 hat die europäische Geschichte dem Dörfchen Auerstedt kurzzeitigen Weltruhm beschert. 191 Jahre später hat der Schweizer Architekt Marcel Kalberer die friedlichste Schlacht dieser Welt nach Auerstedt gebracht. Es war eine Schlacht, bei welcher viel gelacht, geredet, gefeiert und Großartiges geschaffen wurde. Der Auerworldpalast als das bisher größte lebende Naturbauwerk der Welt wurde mit Hilfe von 300 freiwilligen Helfern buchstäblich gepflanzt.Schon während seines Studiums und seiner Arbeit an der Universität Stuttgart war Marcel Kalberer dem ökologischen Bauen mit Leib und Seele verschrieben. Dabei hat er wahrscheinlich die älteste Idee der Menschheit wieder aufgegriffen. Die Primaten sollen den konstruktiven Umgang mit Ruten und Ästen schon gekannt haben. Inspiriert von namhaften Architekten wie Hundertwasser, Frei Otto und Rudolf Doernach gründete Marcel Kalberer 1977 das Baukunstatelier "Sanfte Strukturen" und baute mit seinen Mitarbeitern Pavillons, Bühnen, Häuschen und Skulpturen.

Einen entscheidenden Sprung machte er allerdings im Jahre 1988, als er sich mit der Schilfbündelbauweise Mesopotamiens beschäftigte. Die sogenannten Mudhif - Bauten bestehen aus Schilfästen, die zu stabilen Bögen gebündelt werden. Diese Technik ist über 6000 Jahre alt und wird im heutigen Irak noch immer verwendet. Es ist nicht übertrieben, wenn man in diesen Bauten die Urform menschlicher Baukunst sucht, gotische Kathedralen z.B. folgen dem gleichen Konstruktionsprinzip ...und so entdeckte Marcel Kalberer die Weide für sich.

Die Weiden sind pflegeleicht, biegsam und überall in unserem Breitengrad zu finden. Damit erfüllen sie alle notwendigen Anforderungen. Die einzelnen Ruten werden zu dicken Stützen, Trägern, Säulen und Bögen gebündelt und ermöglichen große Konstruktionen in der Dimension von Palästen. Der Auerworldpalast in Auerstedt z. B. hat einen Durchmesser von 25 m und ist 7 m hoch.Doch nicht nur das Ergebnis an sich ist faszinierend, der Bauvorgang ist ein soziales Erlebnis ohne seinesgleichen. Es ist ein Bauprozess ohne Chefs, die mit hochtrabenden Plänen ab und an aus ihrem Mercedes aussteigen. Da bauen Kinder, Studenten, Künstler, Hausfrauen. Sie stecken, pflanzen, schneiden und formen. Der Architekt selbst suhlt sich ebenso im Schlamm und genießt mit allen zusammen den Mittagseintopf. Es werden Freundschaften geknüpft und auch manche Liebesbeziehung ist bei solchen Bauten entstanden. Auf dieser Baustelle gibt es keine Maschinen, die bis zu 800 kg schweren Bögen werden nur mit Seilzügen und Menschenkraft gestemmt. Der großartigste Moment auf der Baustelle ist der, in welchem man seine eigene Kraft und Stärke spürt.

Die Reise in die Welt der Weidenbaukunst ist zweifellos eine Reise in die Welt der konstruktiven Phantasie. Im Dialog mit den Kräften der Natur entfaltet sich dabei ein eigener Humor, den man im Spannungsfeld von Ökologie und Architektur ansonsten schmerzlich vermisst.?Die Natur ist eine unerschöpfliche Quelle der Kreativität. Sie lehrt uns das Sein. Sie ist der Ursprung aller Formen. Marcel Kalberer versteht es, diese Formen fassbar zu machen. Er entsagt sich dem Grundsatz, sie einfangen zu wollen. Sein Prinzip ist das Miteinander, er versucht mit großen Erfolg mit, in und für die Natur zu bauen. Selbsterfahrung folgt diesem Erlebnis ganz widerspruchslos. Es ist schwer zu sagen, welche Momente am Auerworldpalast die schönsten sind. Die stillen, wenn man in ihm sitzt und diesen bizarren Bau - oder sollte man besser sagen diese bizarre Pflanze – von unten betrachtet. In diesen Momenten begreift man die Beschreibung "in, mit und für die Natur schaffen", in solchen Momenten ist Gaja ganz nah der Seele.Doch es gibt auch die Feste am Palast. Seit seinem Bau sind schon über 100.000 Besuchern dorthin gekommen. Legendär sind die Vollmondfeste, die mit einzigartigen Lichtinstallationen und unterschiedlichsten Musikdarbietungen die Landschaft erfüllen. Bemerkenswert ist das Publikum bei solchen Veranstaltungen. Da schaukeln Kinder in der Hängematte – Menschen tanzen und strahlen Zufriedenheit aus. Sie alle sind keiner einzelnen Szene zugeordnet. Alles sind es Menschen die glücklich sind und den Fluß des Lebens verstanden haben – spätestens dann wenn sie das lebendige am Palast und dessen Kraft begreifen.

Interview at the opening celebration of the Auerworld palace  –  Auerstedt, the 19. July 2008

Christina Hirschberg: Marcel, it is now exactly 10 years since you planted the Auerworld palace and today we celebrate the opening. It has grown to the hight you predicted. is it finished now?

Marcel Kalberer: Yes, the vegetation has taken overe the whole structure and has enclosed it entirely. So after 10 years of growth we can consider it to be finished. Certainly it will continue to grow but today it is a fully fledged tree palace.

Christina Hirschberg: How did you go about realizing it?

Marcel Kalberer: We organized an international working camp led by the architects and artists of the SANFTE STRUKTUREN group. We worked with 300 people of all kinds: children, seniors, women, students from many different nations. It was a very unconventional construction process. Somewhere between a chain gang and a party. Lots of music and communication – all work done by hand with no heavy machinery. Woodcutting, binding, planting and construction all done in a spirit of high communication and interaction. It was the first large willow structure to be realized. That`s why everybody was very enthusiastic and motivated to be working on this pioneering project.

Christina Hirschberg: Now it is known as the mother of all willow palaces – the first large scale example of botanic architecture in the world. What was your intention with this kind of living architecture?

Marcel Kalberer: I like the term „living architecture“ not only because of his botanical and ecological implications but also because of the social and individual dimension.  This is construction by a community of volunteers. It contrasts and enriches the conventional architecture performed by professionals and experts .

Christina Hirschberg: How does it feel to visit the palace today?

Marcel Kalberer: It is one of my favorite projects. An architecture always changing, always growing. Like many spectators and tourists

I like to come back every year to see how it has changed.

Christina Hirschberg: Did your vision come true?

Marcel Kalberer: I think so. The palace looks venerable and somehow archaic. It looks as it has always been. It looks timeless and the inner space ot the mandala structure is equaly for parties, concerts and exhibitions. The palace is always open, a free open space for all people. At any time everybody  can stage here his own party, a wedding or any celebration he likes –  a dream came true.

 

Marcel Kalberer, Heggelbach 2007
Bauen mit  Weiden - Lebendiges Bauen

 Das Grüne Bauen mit lebenden Weiden ist die radikalste Form des organischen Bauens. Das Bauwerk entsteht nicht mehr gemäss einer Analogie zwischen Haus und Organismus das Bauwerk ist ein Organismus - ein Baumwerk. Das Pflanzwerk wird aus vegetativen Konstruktionselementen gebildet ist selbsttragend und wurzelt fest in der Erde.
Das Grüne Bauen verwirklicht die Versöhnung von Natur und Architektur. Das gepflanzte Baumwerk bietet ebenso nutzbare Räume wie massive Architektur. Doch die vegetativen Prozesse setzen sich fort: die CO2-Absorption durch Photosynthese, die Bildung von Biomasse, die Sauerstoffproduktion, die Klimaregulierung, die Reinigung der Luft, die Wasserspeicherung und die ständige Veränderung der Form von Jahr zu Jahr, wie auch im jahreszeitlichen Wandel.
Der Literat und Visionär Micky Remann schrieb: “Weidenbauwerke sind keine Energie und Resourcen verschlingende Neubauten, sondern astrein ökologisch verantwortbare radikale Nichtbauten - und trotzdem moderne Architektur. Und ist die Zeit der Weiden abgelaufen (Lebenserwartung von Weiden zwischen 70 bis 100 Jahre) verschwindet das Bauwerk fast spurlos - übrig bleibt Kompost“.

 Vorgeschichte

Von  Glastonbury Abbey, dem Ort an dem die christliche Kirche im Inselreich ihren Ursprung hat (das Avalon von König Arthur)  wird überliefert, dass Joseph von Arimathea eine Weidenkirche gebaut habe, die erste christliche Kirche in England. Auf diese Legende bezog sich im 18. Jahrhundert der schottische Architekturhistoriker James Hall. Er pflanzte zwei neogotische Weidenkirchen, um nachzuweisen, dass die gotischen Bauformen mit ihren Bündelsäulen und dem vegetabilen Zierrat ihren Ursprung in gepflanzten Architekturen hatten, dass die gotischen Baumeister noch Kenntnisse der frühchristlichen Weidenarchitektur gehabt haben. Auch der französiche Utopist Melville zeichnete im 19.Jahrh. pflanzliche Kathedralen.
Einen  Neuanfang lebender Pflanzenarchitektur machte in den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts der Berliner Gartenbauingenieur Arthur Wiechula. Sein Buch „Wachsende Häuser aus lebenden Bäumen entstehend“  ist voller präziser Zeichnungen von Wohnhäusern, Schulen, Brücken und Fabriken die mit lebenden Bäumen gepflanzt und in Form gebracht werden. Leider bereitete der 2. Weltkrieg seinen schönen Träumen ein jähes Ende und seine Ideen gerieten schnell in Vergessenheit. Erst in den 70er-Jahren greift Rudolf Doernach in Stuttgart diese Ideen wieder auf, nennt sich konsequent  Biotekt und rät den Studenten, zu denen auch ich gehöre mit dem unwirtlichen Bauen aufzuhören und in Zukunft Häuser zu pflanzen. Zusammen mit der Philosophie des Natürlichen Bauens und den daraus abgeleiteten Konstruktionen von Frei Otto war für mich und der Baukunstgruppe SANFTE STRUKTUREN zu Beginn der 80er Jahren der Weg bereitet für den Einstieg in das Bauen und Konstruieren mit Pflanzen, in das Abenteuer „lebendige, wachsende Architektur“.

1984 - Der moderne Weidenbau
Ein Meilenstein auf dem Weg zu einer sozialen und natürlichen Welt

Zusammen mit dem  Flechtmeister Peter Sturm unseren Frauen und Kindern pflanzten wir im Frühjahr 1984 im  Freibereich unseres „Ateliers im Wald 7“ für unsere Tochter Anna einen kleinen Weidenpavillon. Wir kannten keine Vorläufer, keine anderen Beispiele oder Versuche und ob so viele Weiden auf so dichtem Raum überhaupt leben können. Wir liessen uns von dem Experiment überraschen. Die kleine Kuppel gedieh bestens und wir ahnten bald, dass wir mit dieser  natürlichen Bau- und Pflanzweise eine grossartige Möglichkeit zum Bauen und Gestalten für JEDERMANN gefunden haben. Ein geeignete Möglichkeit gestalterisch motivierte Laien in die Verwirklichen auch „grossartiger“ Werke zu integrieren und ihnen die Gelegenheit zu geben, sich aktiv und kreativ an der Gestaltung der eigenen Umwelt zu beteiligen.
Wir sahen im kollektiven Gestalten mit lebenden Pflanzen ein hervorragendes Angebot auf dem Weg zu einer lustvollen, kreativen, interaktiven und solidarischen Welt.
Das primäre Ziel unserer Weidenbauaktivitäten besteht von Anfang  an in der Verbindung ökologischer Ziele mit sozialen Forderungen – in einer Art sozialer Ökologie.
1989 publizierte ich im „Rock`n`Roll der Architekur“ (Verlag Grüne Kraft) unsere ersten Weidenwerke und stellte unsere Erfahrungen und das Know-how allen bauwilligen Laien und Initiativgruppen zur Verfügung. BAUSPIELPLÄTZE FÜR ERWACHSENE, Bauspiele und Bauaktionen, bis hin zu Baufesten sollen das gemeinsame Tun zu einem spielerischen, lustvollen, kommunikativen und schöpferischen Akt für alle Beteiligten machen.
So kann das Bauen mit Naturmaterialien als Mittel zur  Kultivierung und Gestaltung des sozialen Arbeitsalltags genutzt werden, als ein Weg zur Bildung  zur Entwicklung sozialer und handwerklicher Fähigkeiten und zur Bildung von Gemeinschaftssinn und Solidarität. Qualitäten die unter den heutigen Umständen immer mehr abhanden kommen.
Diese Veröffentlichung war  aber auch in einer  anderen, unbeabsichtigten Auswirkung von grosser Bedeutung. Sie kam dem europaweiten Patentierungsversuch einer schwäbischen Spielgerätefirma  zuvor, die das Pflanzen von Weidenruten zu Hütten und nutzbaren Räumen als „ihre Erfindung“
patentieren wollte und mit  Konventionalstrafen drohte, bis dass ein Gericht in Konstanz 1995 aufgrund dieser Veröffentlichung den Patentantrag ablehnte.
So konnte die assoziale und kontraproduktive Patentierung verhindert werden und das Bauen mit Weiden blieb eine freies Angebot für  JEDERMANN.
Auch unser Beharren auf Gesetzesfreiheit durch die bis heute in Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht amtlich widersprochenen Behauptungen: „Pflanzungen brauchen keine Baubewilligung“, „Baumwerke sind keine Bauwerke“, „das Forstamt ist kompetenter als das Bauamt“ ist die Weidenbau(m)weise überall  ohne behördliche und administrative Strapazen möglich.
Dank dieser laien- und gemeinschaftsorientierten Prägung entwickelte sich der  Weidenbau schnell zu einer breiten kreativen sozio-ökologischen Bewegung,  zu einem alternativen BAUBOOM mit über 10`000 Baumwerken alleine in Deutschland, in Kindergärten, Schulhöfen, privaten und öffentlichen Gärten und unser „Weidenbaubuch“ ein Baurezeptbuch über  20`000 mal verkauft.
Selber organisierte und leitete ich zusammen mit der Baukunstgruppe Sanfte Strukturen und Tausenden von Freiwilligen aus allen Ländern Europas über 40 Projekte in verschiedenen Ländern Nordeuropas. Alleine am Dombau zur IGA in Rostock 2003 beteiligten sich über 600 Freiwillige aus 12 verschiedenen Ländern Europas und verwirklichten in 8 Wochen den 800m2 grossen und 15m hohen Kirchenraum.
In Auerstedt beteiligten sich über 300 Freiwillige, und fast ebenso viele an den grossen Weidenkuppeln in Bad Blumau/Steiermark, Boizenburg/Elbe, Bremerhaven, Schlepzig und Burg/Spreewald, Kransdorf/Rügen, im österreichischen Nationalpark Gesäuse, im polnischen Bielawa/Breslau und an den Türmen und Pavillons in Malmö, Genf, Strassburg und Antwerpen und an den Bühnen in Hagen, Weilheim, und Huttwil/Emmental. Fast alle diese Weidengrosswerke  wuchsen zu bedeutenden Tourismusattraktionen heran und machten den Weidenbau in vielen Ländern  Europas populär.
Viele der freiwilligen Mitarbeiter/innen wurden zu Multiplikatoren und starteten in Berlin, Bonn,  Leipzig, Dresden, Zittau, Strassburg,  Stuttgart, Malmö, Genf, Wien und Breslau eigene Initiativen um in ähnlich organisierten Partizipationsmodellen eigene Weidenwerke zu gestalten.
So verliefen die ersten 20 Jahre ganz im Sinne der Initianten.
“Dem Anfang lag ein Zauber inne.“
Dieser  Zauber geht durch das vermehrte Auftreten von Anbietern mit grösseren kommerziellen Interessen als sozialen Ambitionen ebenso verloren, wie durch universitäre Profiteure und ihren Bestrebungen  aus dem sozial-kreativen Weidenbau“  eine akademische Expertendisziplin zu entwickeln im Interesse hoher wirtschaftlicher Verwertbarkeit.

jona

Himmelsstürmer lassen sich nicht aufhalten